Ausbildung der Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter
Teil 1 des gesamtverbandlichen Ausbildungskonzeptes
Einstieg
In der Einstiegsphase (bestehend aus Einstieg Schritt 1 und 2 sowie der Praxisbegleitung) geht es vor allem darum, eine bewusste Entscheidung für die Leitungstätigkeit zu treffen und,
parallel zur beginnenden Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, grundlegende Kenntnisse über Gruppenarbeit, Motivation und Leitungsdasein zu erwerben. Am Ende steht die Berufung zur/zum
Leiter/in, verantwortlich für die Durchführung ist in erster Linie der Stamm.
Modulausbildung
Anschließend folgt die Modulausbildung : Hier werden vertiefte Kenntnisse in drei verschiedenen Feldern vermittelt:
- Leiter/in als Person
- Gruppe, Kinder, Jugendliche
- Sachthemen.
Verantwortlich für die Vermittlung der Inhalte sind die Stämme wie auch Bezirke. Wenn diese die Angebote nicht bereitstellen können auch die Diözese. Die einzelnen Themen sind in sogenannte
„Bausteine“ aufgeteilt die in beliebiger Reihenfolge und Zusammenstellung besucht werden können. Erst nach Abschluss dieser drei Module* ist es möglich zum WBK zu fahren.
Woodbadgekurs
Im neuen Ausbildungskonzept ist nur noch ein Woodbadgekurs (WBK) vorgesehen, der zusammen mit der Reflexion den Abschluss der Woodbadgeausbildung darstellt. Zuständig dafür sind die
Diözesanarbeitskreise (DAK) der einzelnen Stufen, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit anderen DAK oder dem Bundesarbeitskreis (BAK).
Der zeitliche Umfang des neuen WBK beträgt in der Regel neun Tage (Sa-So). Inhaltlich gibt es die beiden Schwerpunkte Projektmethode und Persönlichkeitsentwicklung. Die Altersstufen haben
neben dem Woodbadgekurs-Rahmenkonzept noch eigene Stufenkonzepte zur Durchführung der Kurse entwickelt.
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Fragen an ute.schneider@dpsg-muenster.de
*(die Muss-Bausteine sind als erfolgreich besucht nachzuweisen. Die Kann-Bausteine sind als Ergänzung zu sehen