Geocaching?
Geocaching ist grob zusammengefasst eine Schatzsuche mit Hilfe des Global Positioning Systems. Man versteckt einen kleinen Schatz an einem Ort, der besonders schön oder interessant ist.
Dann veröffentlicht man die Koordinaten im Internet, damit andere Geocacher den Ort finden können. Der Besuch dieser Orte, wird durch Einträge in die Gästebücher vor Ort und im Internet
dokumentiert.Damit der Cache nicht durch Muggels geklaut oder mutwillig zerstört wird, muss er natürlich gut versteckt werden. Muggels sind die Leute, die nicht geocachen.
Wie Bitte? Einen Schatz? Mit Gold?
Nein, natürlich kein Gold, sondern eine kleine Kiste oder Dose, in der ein Gästebuch, ein Stift und ein paar kleine Gegenstände zum tauschen sind. So kann sich ein Finder eintragen und
einen Gegenstand aus der Dose nehmen, für den er einen gleichwertigen Gegenstand zurücklässt. Solch ein Gegenstand ist vielleicht eine Münze, eine Ü-Ei Figur, oder einfach ein schöner
Stein. Auf dem Foto sieht man ein Beispiel für den Inhalt eines Caches.
Global Positobfvbkmnwas?
Das Global Positioning System ist eine Technik, mit der man seine Position auf der Erde bis auf wenige Meter genau bestimmen kann.
Dafür hat man die Weltkugel in Längen- und Breitengrade eingeteilt.
Hier im Bild sieht man die Breitengrade. Der Äquator hat den
Wert 0 Grad und der Nord- und Südpol jeweils 90 Grad. Dazwischen wurden dann gleichmäßig die anderen Gradzahlen verteilt. Weil das aber an Genauigkeit nicht reicht, werden die Bereiche
zwischen den Breitengraden noch in 60 sogenannte Minuten unterteilt. Damit man also weiß, wo man in Nord und Südrichtung ist, braucht man einen Gradwert und noch die Information, ob man
sich auf der Süd- oder Nordhalbkugel befindet.
Für die West- und Ostrichtung hat man die Welt in
Längengrade unterteilt. Um irgendwo anzufangen, hat man den Längengrad 0 einfach durch die Stadt Greenwich in England verlaufen lassen. Von dort aus wird die Erde dann in jeweils 180
Längengrade unterteilt. Irgendwo im Pazifik treffen sich die Längengrade wieder, so dass 180 Grad östlicher Länge dasselbe ist wie 180 Grad westlicher Länge. Auch die Längengrade sind
jeweils in 60 Minuten unterteilt. Für eine Position in der Breite braucht man also eine Gradangabe und die Information, ob man auf der West- oder Ostseite ist.
Um das Ganze mal zu verdeutlichen, hier eine Karte der Diözese mit den Außengrenzen.
Die Stadt La Paz in Bolivien, hat zum Beispiel ganz andere Koordinaten, nämlich:
Mit einem GPS-Gerät oder einem Handy, das einen GPS-Empfänger eingebaut hat, kann man überall auf der Welt seinen derzeitigen Standort
angezeigt bekommen. Wie das genau funktioniert, ist etwas kompliziert und hier bei Wikipedia ganz gut erklärt:
http://de.wikipedia.org/wiki/GPS