Was muss ich tun?
Okay, ich bin dabei, aber was muss ich bei meinem Cache beachten?
Eigentlich ist man in seiner Kreativität nicht eingeschränkt und kann sich total austoben.
Aber es gibt einige Dinge, die man bedenken sollte:
Der Cache ist vermutlich irgendwo draußen versteckt. Daher sollte er wasserfest und stabil sein. So könnte es sein,
dass es regnet oder sich eine Maus für den Inhalt des Caches interessiert. Als Verpackung haben sich Filmdosen, Nahrungsmitteldosen, alte Munitionsbehälter oder ähnliches bewährt. Hier sind
einige Fotos von Beispielen zu sehen.
Dann sollten die Caches entweder wirklich gut versteckt sein, oder so frech platziert, dass keine zufällig vorbeikommenden
Nicht-Cacher den Cache finden und ihn möglicherweise kaputt machen, anderswo verstecken, oder einfach mitnehmen. Außerdem sollen ja auch die Cacher beim Finden etwas gefordert werden. Hier
auch einige Beispiele von Verstecken:
Die Dosen können an schwer zu erreichenden Orten versteckt sein, in einem Zaunpfahl versteckt sein, oder mit Magneten irgendwo haften. Je ausgefallener, desto besser!
Wichtig ist jetzt eigentlich nur noch, dass ein Cache nicht nur zum Selbstzweck gelegt werden sollte. Der Ort, an dem er liegt, sollte entweder auf irgendeine Art spannend sein (historisch,
landschaftlich), eine besondere sportliche oder geistige Herausforderung an den Cacher stellen oder am besten natürlich beides sein. Und der Pfadfinderbezug sollte natürlich auch vorhanden
sein.
Um noch etwas Starthilfe zu geben, hier noch die beiden gängisten Cachearten, die man beim Geocaching antrifft:
Zunächst der traditionelle Cache. Bei diesem Cache gibt es einfach Koordinaten und die Geocacher gehen mit Hilfe ihres GPS-Gerätes zu diesen Koordinaten und suchen das Versteck. Alternativ
kann man zunächst ein Rätsel stellen, dessen Lösung die Koordinaten sind.
Die häufigste Alternative ist ein Multicache, bei dem man die Geocacher auf eine Schnitzeljagd schickt. Auch hier gibt es
Koordinaten bei denen die Jagd losgeht, aber an diesen Koordinaten gibt es nur einen Hinweis auf den Cache oder vielleicht
auch nur zu einer weiterführenden Koordinate. Auch hier kann man sich austoben. Es gibt Geocaches, die einen kleinen
Spaziergang beschreiben oder auch welche, bei denen eine lange Wanderung durch den Wald vonnöten ist, oder auch welche, bei denen man sich auf's Fahrrad oder in den Zug setzen muss.
Nich ganz so häufig, aber auch sehr spannend wäre noch der Nachtcache, bei dem die nächsten Stationen mit Reflektoren markiert sind, die man mit einer Taschenlampe suchen muss.
Mit diesen Anregungen solltet Ihr bestens gerüstet sein, eure eigenen Ideen zu entwickeln und das Findbar Projekt so mitgestalten zu können.
GPS Geräte
Wenn Ihr euch selbst oder eurem Stamm ein Gerät zulegen wollt, dann gibt es einige Sachen, die Ihr beachten solltet.
Auf jeden Fall sollte der Empfänger ein eigenes Display haben. Es gibt Geräte, die man an den Laptop anschließen kann.
Das ist aber extrem unpraktisch im Wald.
Das Gerät sollte zudem Wegpunkte unterstützen. Ein Navigationsgerät fürs Auto kann zwar auch die GPS-Position bestimmen, kann aber idR nicht anzeigen, in welcher Richtung und welcher
Entfernung der nächste Wegpunkt liegt.
Ein im Gerät eingebauter Kompass ist nett, aber nicht unbedingt notwendig. Die meisten GPS-Geräte können die
Himmelsrichtung bestimmen, wenn sie in Bewegung sind.
Eine Kartenanzeige ist für Geocachen nicht wichtig. Dann könnte das Gerät in Zukunft auch als Kartenersatz dienen. Da
müsst Ihr vor allen Dingen die Kosten im Auge behalten.
Entleihstellen für GPS Geräte
Terracamp Einfach anrufen und nach Leihgeräten fragen. Die Leihgebühr beträgt ca. 10€.
Regionalbüro Ost, Regionalbüro Mitte, genauer Preis der Kaution auf Anfrage.
Karte und Kompass
Ihr seid besonders harte Burschen? Dann besorgt euch eine Karte, Zirkel und Geodreieck und bestimmt die Position des Caches von Hand. Um dann eure eigene Position auf der Karte zu bestimmen
könntet Ihr eine Kreuzpeilung über 2 Landmarken (Kirche, Strommasten, Straßenkreuzungen) mit einem Peilkompass machen.
Hierbei ist das größte Problem die Beschaffung von Kartenmaterial, das genau und aktuell genug ist. Möglicherweise sind hier Vermessungsämter ein guter Ansprechpartner. Wichtig ist dabei,
dass auf der Karte das WGS84 Koordinatensystem benutzt wird. Ansonsten müssen die Daten des Geocaches in das Bezugssystem der Karte umgerechnet werden.
Apps für Handys
Für das iPhone und für Android gibt es Apps, die das Geocachen ermöglichen und auch die Webseite geocaching.com mit einbinden. Auch für Blackberrys,
etc. gibt es entsprechende Programme.
App-Liste:
Zum Cachen
"Geocaching"
(Groundspeak) bindet geocaching.com ein. Man muss also einen Account haben. Diese App ermöglicht das Suchen aller Caches vom eigenen aktuellen Standort aus gesehen. Diese App gib es für das
iPhone auch als Demo gratis und stark eingeschränkt, aber für den Cache zur Mittagspause reicht es allemal. Leider gibt es nicht die Möglichkeit Koordinaten einzugeben und diese zu suchen.
(alle bekannten Smartphones/Kostet für das iPhone ca. 8 Euro)
"C:Geo" bietet ähnlichen Komfort wie die offizielle App von Groundspeak, ist aber gratis. (Android)
"OpenCaching" (Garmin) bindet die Seite opencaching.de ein und ist gratis. Leider ist die Seite nicht so
umfangreich wie geocaching.com, aber als Appetithappen genügt es. Leider gibt es nicht die Möglichtkeit Koordinaten einzugeben und diese zu suchen. (iPhone/Android)
"MotionX-GPS" Die App ist auf englisch, aber gut verständlich. Sie macht euer iPhone zum vollwertigen GPS-Gerät. (iPhone kostet 2,39
Euro)
Zum Cache planen
"GCTools" (deutsch) Eine kostenlose App zum genauen Planen von Caches. Entfernungen anzeigen
lassen,Verschlüsselungen einbauen, Morsecode-Übersicht, Umrechnen von Einheiten, eine Taschenlampenfunktion und vieles Mehr bietet diese App. (iPhone/Android)
"iGCT" (englisch) Auch kostenlos und ähnlich wie GCTools. (iPhone/Android)
GPS Spiele
"MisterX Mobile" (Ravensburger) Kostenloser Spaß für die Gruppenstunde. Wie das bekannte Spiel nur mit
Smartphones. (iPhone/Android)
Das Gute an Geocaching mit dem Handy ist, dass sie auch eine Schnittstelle ins Internet haben. Daher muss man sich nicht vor einer Wanderung oder einer Radtour zuhause am Rechner über Cache
informieren, sondern die App kann ausrechnen, welche Caches in der Nähe des aktuellen Standortes sind.
Wenn man den Cache gefunden hat, kann man auch direkt den Eintrag im Internet machen ohne erst nach Hause zu fahren.
Wie kommt mein Cache zur Findbar Aktion?
Ganz einfach! Ihr erstellt auf geocaching.com einen Account (das ist kostenlos) und stellt den Cache dort ein. Anschließend mailt ihr uns den Link
eures Caches an findbar@dpsg-muenster.de und schon seit ihr dabei. Wir erstellen mit allen eingereichten Caches eine Liste, die dann auf dieser
Seite verlinkt sein wird, so dass ihr alle Findbar-Caches auf einen Bilck habt.
Leider darf in der Beschreibung eures Caches auf der Seite www.geocaching.com keine Werbung für die Findbar-Aktion
auftauchen! Macht jedoch deutlich, das dieser Cache von euch, also von Pfadfindern gelegt wurde.
Damit erkennbar ist, dass es sich um einen Cache innerhalb der FindBar-Aktion handelt, legt bitte jedem Cache einen kleinen Ausdruck dieses Textes bei.
Belohnungssystem
Damit nicht Ihr die ganze Aktion aufbaut und das Findbar-AG-Team nur wichtig daherlabert, gibt es natürlich noch ein kleines Bonbon:
Ab sofort könnt ihr uns die Links eurer Caches schicken!
Wenn euer Cache von 5 oder mehr Pfadfindern aus anderen Bezirken gefunden wurde, dann bekommt Ihr den ersten Hinweis für den SuperSonderCache, der irgendwo im DV versteckt wird.
Wichtig: Wenn ihr einen Cache gefunden habt und dies bei www.geocaching.com eintragen wollt, schreibt dabei, dass ihr
Pfadfinder seit! So haben wir den Überblick, wann wir die genauen Daten für den Übercache heraus geben können.
Im Moment ist der Cache noch in Planung. Ab April 2012 geht es dann richtig los! Versteckt Caches, macht ordentlich Werbung für euren Cache, geht auf die Suche nach neuen Verstecken und
nehmt am Belohnungssystem teil!