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Erlebnispädagogik

Drum prüfe wer ans Seil sich bindet

Erlebnispädagogik hat das Ziel des sozialen Lernens und der Teamentwicklung. Deshalb ist diese Methode besonders für Gruppen wie die Bezirksleiterrunde oder Leiterrunden geeignet.

Die verschiedenen Arten des Kletterns

Das wesentliche beim Klettern ist, dass ihr dies mindestens zu zweit durchführt. Wenn man in die Höhe klettert (sogenanntes Toprope Klettern), nutzt man Kletter-Seile. Die kletternde Person wird von einer zweiten Person oder einem Sicherungsteam „gesichert“. Das bedeutet, dass man sich grundlegend aufeinander verlassen muss, wenn man den Boden „unter den Füßen verliert“. Seinen Mut zusammen nehmen, den Boden verlassen, etwas riskieren und sich anderen anvertrauen – dies ist die wichtigste Herausforderung beim Klettern.

Kletterwand

In unserer Jugendbildungsstätte Gilwell St. Ludger bietet eine Außenkletterwand mit der Möglichkeit des sogenannten Top-rope-Kletterns, der Möglichkeit für Abseilaktionen und der Kisten-Kletter-Anlage ein optimales Lernumfeld für neue Erfahrungen. Ebenso können weitere Elemente wie beispielsweise die Riesenleiter oder der Niedrigseilgarten eingebunden werden.

Hochseilgarten

Der Hochseilgarten in Dülmen ist ein 12 Meter hoher Hindernisparcours aus Baumstämmen, Stahlseilen und Plateaus. Er bietet mit fest installierten hohen Kletterelementen und einer Vielzahl niedriger Übungen ein breites Anwendungsspektrum in Pädagogik, Pastoral und Teamentwicklung. Die Übungen beinhalten Herausforderungen, die unlösbar erscheinen, aber im Zusammenspiel einer Gruppe möglich werden. Dabei ergeben sich enorme Chancen für die Entwicklung von Einzelnen und Teamarbeit in Gruppen.

Niedrigseilgarten

Ein Niedrigseilgarten ist ein Parcours, der mit Seilen zwischen Bäumen gespannt wird. Dabei gibt es verschiedene Elemente bzw. Übungen. Ziel ist es, als Kleingruppe mit gegenseitiger Unterstützung diesen Parcours zu meistern. Dabei probiert die Gruppe auf dem instabilen Seil durch gegenseitiges Halten und Stützen sowie der eigenen Körperspannung die Strecke zu meistern. Dabei kann man sich selbst auch eine Teilstrecke als Ziel festlegen. Der Diözesanverband Münster besitzt einen mobilen Niedrigseilgarten (NSG), der auch von Pfadfindern ausgeliehen werden kann. Dies bedeutet, dass der NSG an jedem beliebigen Platz mit stabilen Bäumen aufgebaut werden kann. Der Niedrigseilgarten ist in zwei Kisten verstaut, die im Diözesanbüro stehen. Wenn ihr ihn selber aufbauen wollt, müsst ihr eine Schulung dazu besuchen.

Kooperationsübungen

Dies sind Aufgaben, die die Gruppe gemeinsam zu lösen hat. (Beispiele findet ihr im Methodenteil der „Verbandszeug“).

Wie ihr es nutzen könnt

Gruppen wie eine Bezirksleitung, Leiterrunde eines Stammes, ein Arbeitskreis etc. können diese Angebote nutzen vor allem mit dem Ziel des sozialen Lernens und Teamentwicklung. Die erlebnispädagogischen Aktionen können im Rahmen eines Klausurwochenendes durchgeführt werden, an dem vorher und nachher auch thematisch gearbeitet wird oder die Gruppe als Team das fortlaufende Thema ist. Buchbar sind z.B. halbtägige oder ganztägige Angebote, die verknüpfbar sind z. B. mit dem Thema Zusammenarbeit in der Leiterrunde. Dabei können wir auch ein Programm mit Kooperationsübungen mit euch gestalten. Darüber hinaus gibt es viele „einfachere“ Kooperationsübungen, die ihr selbst mit eurer Gruppe oder Leiterrunde etc. durchführen könnt.

Zu den Erlebnispädagogischen Angeboten gehören: 

  • Klettern an der Kletterwand 
  • Kistenklettern 
  • Jakobsleiter oder Himmelsleiter
  • Hochseilgarten
  • Niedrigseilgarten
  • Kooperationsübungen

Mehr Infos rund um das Thema, Methodentipps und Hilfe bei der Planung erlebnispädagogischer Tage bekommt ihr im Diözesanbüro. Wenn ihr euch für ein Programm mit Klettern entscheidet (z.B. im Gilwell oder im Hochseilgarten Dülmen) und dies Bestandteil einer sogenannten Bildungsveranstaltung sein soll, besteht die Möglichkeit Zuschüsse zu beantragen. 

Ansprechpartnerin: Ute Schneider