Liebe Menschen im Diözesanverband Münster,
ich kandidiere für das Amt des Diözesanvorsitzenden.
Hallo, ich bin Henning, 28 Jahre jung und aktuell als verbandspolitischer Vorstandsreferent in unserem Diözesanverband aktiv. Wenn ich an die DPSG denke, dann denke ich an die vielen Menschen vor Ort – unsere Leiter*innen, die Woche für Woche Gruppenstunden gestalten, Lager planen, Verantwortung übernehmen und junge Menschen auf ihrem Weg begleiten. Ohne die Arbeit an der Basis wäre alles, was wir auf Diözesanebene planen, nur ein schönes Konstrukt.
Mein Weg
Lasst mich meine Vorstellung deshalb so beginnen: Mein Weg in der DPSG startete als Wölfling im Stamm Rheurdt. Von dort aus habe ich die Stufen durchlaufen, habe mein Leiterversprechen abgelegt und bin in die Gruppenstundenarbeit eingestiegen. Anschließend war ich erst Wölflingsreferent und dann Bezirkskurat im Bezirk Niederrhein-Nord und bin nun seit drei Jahren verbandspolitischer Vorstandsreferent im DV.
Geprägt haben mich vor allem die vielen Erlebnisse in Gruppenstunden, in Sommerlagern und Hikes – die Gemeinschaft, das Vertrauen untereinander und die Freude daran, die gute Sache zu verfolgen und immer mit gutem Beispiel voranzugehen.
Meine Vision: Vernetzung und Verantwortung
Als Diözesanvorsitzender möchte ich unsere Stimme nach außen in die Welt stärken. Das möchte ich zum einem im BDKJ machen, um unsere Perspektiven im Gespräch mit dem Bistum einzubringen. Mir ist es wichtig, dass wir eng mit anderen katholischen Jugendverbänden vernetzt sind. Gleichzeitig liegt mir die politische Sichtbarkeit unseres Verbandes am Herzen. Wir Pfadfinder*innen sind Teil einer engagierten Zivilgesellschaft, die Demokratie im Kleinen lebt, eine Brandmauer gegen rechts bildet und sich für Umweltschutz und Klimaneutralität einsetzt. Außerdem möchte ich Ehrenamt wieder möglich machen – auch auf Diözesanebene.
Themenschwerpunkte in den letzten drei Jahren waren für mich vor allem die politische Bildung und Interessensvertretung, zum Beispiel über Formate wie „heiß diskutiert“ oder auch der Besuch von Landesjugendministerin Josefine Paul in unserem Diözesanwölflingslager. Daran möchte ich auch als Diözesanvorsitzender anknüpfen: Aktuell bin ich mit in den Vorbereitungen zu einer politischen Bildungsfahrt für unseren Diözesanverband – hier starke Stimme gegen rechts zu sein, ist mir angesichts der weltpolitischen Lage wichtig. Und ein anderes Großprojekt, das ich mit Herzblut seit Jahren verfolge, ist der Diözesantag 2027. Aktuell engagiere ich mich in der Projektleitung und wir haben ganz viele Ideen zur Ausgestaltung, mehr möchte ich hier nicht verraten – auf der DV gibt es mehr. Es wird großartig!
Leitung bedeutet für mich, durch Vorbild zu führen und den Menschen Verantwortung in ihren eigenen Bereichen zu geben. Gute Leitung gelingt, wenn Ehren- und Hauptamtliche eigenständig handeln können, wissen, dass ich ansprechbar bin, und gleichzeitig ihre Fachexpertise wertgeschätzt wird. Leitung heißt, den Rahmen zu schaffen, in dem andere wachsen, gestalten und ihre Kompetenzen einbringen können.
Der Diözesanverband soll für mich ein starker Partner für unsere Stämme sein. Insbesondere in Ausbildung, politischer Interessenvertretung und als Servicestelle. Eine qualitativ hochwertige Ausbildung unserer Leitenden ist die Grundlage für gute Kinder- und Jugendarbeit, daher müssen wir hier weiterhin Impulse setzen und Standards sichern.
Mein Versprechen
Mich reizt an der Rolle des Diözesanvorsitzenden, neue Wege zu gehen, Verantwortung für einen wundervollen Jugendverband zu übernehmen und mich selbst weiterzuentwickeln.
Meine Haltung als Pfadfinder ist geprägt von Gemeinschaft und Spiritualität. Nächstenliebe und Naturverbundenheit begleiten mich dabei, ebenso wie der Wunsch, Veränderungen für junge Menschen zu schaffen und ihnen Perspektiven für die Zukunft zu eröffnen. Pfadfinden bleibt für mich vor allem Gemeinschaft – am Lagerfeuer, auf Hikes und in Momenten, in denen wir merken: Wir sind Teil von etwas Größerem.
Als Diözesanvorsitzender will ich diese Haltung weitertragen, den Austausch zwischen Stämmen fördern, Vernetzung stärken und unseren Verband als starken Partner in Kirche, Gesellschaft und Politik sichtbar machen.
Gut Pfad
Henning