Stell-Übung (Soziometrische Aufstellung)

Alle Personen stellen sich in einer Reihe auf. Um zu verdeutlichen, wie vielfältig die eigene Gruppe ist, werden Fragen gestellt. Die Kinder und Jugendlichen können dann einen Gegenstand (z.B. ihr […]

Methodenmerkmale & Details

Jungpfadfinder
Rover
Wölflinge
Pfadfinder
Leitende
2 - 10
10 - 25
20 - 50
50 - 100
100+
Drinnen
Draußen
Digital
Prävention
Reflexion
WUP oder Icebreaker
Einfach
5-10 Min.
10-20 Min.
20-40 Min.

Alle Personen stellen sich in einer Reihe auf. Um zu verdeutlichen, wie vielfältig die eigene Gruppe ist, werden Fragen gestellt. Die Kinder und Jugendlichen können dann einen Gegenstand (z.B. ihr Halstuch, einen Schuh etc.) auf einer vorher festgelegten Skala an die passende stelle legen.

Oder:

Es werden nur Fragen gestellt, die mit Ja oder Nein beantwortbar sind. Wenn ein jemand mit Ja antwortet geht er*sie einen Schritt nach rechts von der Linie, bei einem Nein einen Schritt nach Links. So bewegt sich die Gruppe je nach Frage immer weiter auseinander oder auch wieder aufeinander zu. Jedoch könnte es bei dieser Variante schwer fallen ehrlich zu antworten, da man sich nicht von der Gruppe absondern möchten. Die oben genannte, anonymere Variante mit den Gegenständen ist daher je nach Gruppendynamik besser geeignet.

Ihr könnt beispielsweise diese Aussagen verwenden:

  • Ich bin älter als 11 Jahre.
  • Zuhause spreche ich mehr als eine Sprache.
  • Ich habe mehr als drei Geschwister.
  • Ich habe Verwandtschaft im Ausland.
  • Ich bin getauft.
  • Ich kenne jemanden, der taub ist.
  • Ich kenne jemanden, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist.

Was ist eine soziometrische Aufstellung?

Eine soziometrische Aufstellung ist eine nonverbale und körperorientierte Methode, bei der sich Teilnehmer*innen entsprechend ihrer Gefühle, Meinungen oder Beziehungen zu einer Fragestellung im Raum positionieren. Die Position spiegelt z. B. Nähe, Distanz, Zustimmung oder Ablehnung wider.

Ziele der soziometrischen Aufstellung

  • Transparenz über Gruppendynamik schaffen
  • Beziehungen, Vorlieben und Abneigungen sichtbar machen
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung fördern
  • Diskussion und Reflexion anregen
  • Demokratische Prozesse und Teilhabe stärken