Alle Personen stellen sich in einer Reihe auf. Um zu verdeutlichen, wie vielfältig die eigene Gruppe ist, werden Fragen gestellt. Die Kinder und Jugendlichen können dann einen Gegenstand (z.B. ihr Halstuch, einen Schuh etc.) auf einer vorher festgelegten Skala an die passende stelle legen.
Oder:
Es werden nur Fragen gestellt, die mit Ja oder Nein beantwortbar sind. Wenn ein jemand mit Ja antwortet geht er*sie einen Schritt nach rechts von der Linie, bei einem Nein einen Schritt nach Links. So bewegt sich die Gruppe je nach Frage immer weiter auseinander oder auch wieder aufeinander zu. Jedoch könnte es bei dieser Variante schwer fallen ehrlich zu antworten, da man sich nicht von der Gruppe absondern möchten. Die oben genannte, anonymere Variante mit den Gegenständen ist daher je nach Gruppendynamik besser geeignet.
Eine soziometrische Aufstellung ist eine nonverbale und körperorientierte Methode, bei der sich Teilnehmer*innen entsprechend ihrer Gefühle, Meinungen oder Beziehungen zu einer Fragestellung im Raum positionieren. Die Position spiegelt z. B. Nähe, Distanz, Zustimmung oder Ablehnung wider.