Von Josephine Beckmann & Emma Heukamp, Sendenhorst
Datum: 10.10.2023
Sendenhorst – Ein aufregender Nachmittag stand für unseren Stamm vor der Tür, als wir kürzlich den Stufenübergang unserer jungen Mitglieder feierten. Dieses traditionelle Ereignis, das einen geistreichen Impuls, ein Geländespiel, sowie das gemütliche Beisammensein bei Kuchen und den eigentlichen Stufenübergang umfasste, war ein denkwürdiger Moment in der Pfadfinderreise der beteiligten Jugendlichen.
Der Nachmittag begann mit einem Impuls, der von unseren Kurat*innen Jutta und Julius (aka. Jupp) gestaltet wurde. Dieser Impuls hatte das Ziel, die Bedeutung des Pfadfinderlebens und die Werte, die wir gemeinsam teilen, zu verdeutlichen. Es wurde von ihren eigenen Erfahrungen und der Bedeutung des Pfadfindergrußes erzählt. Wie die Pfadfinder*innen trotz Herausforderungen weiter existierten, was unsere jüngeren Mitglieder inspirierte.
Nach dem Impuls brachen die gemischten Gruppen zu einem aufregenden Geländespiel auf. Selbstständig durchstreiften die Jugendlichen unser Gelände und lösten verschiedene Aufgaben und Rätsel.
Nachdem die Gruppe zurück zum Platz gekommen waren, wurde der Nachmittag mit einer gemütlichen Kuchenrunde fortgesetzt. Hier konnten sich die Pfadfinder und ihre Familien stärken, miteinander plaudern und sich auf die bevorstehende Stufenübergangsfeier einstimmen. Die Kuchentafel war reich gedeckt mit hausgemachten Leckereien, die von den Eltern und Freiwilligen zubereitet worden waren.
Der Höhepunkt des Tages war zweifellos die eigentliche Stufenübergangsfeier.
Der Stufenübergang bei den Pfadfindern markiert einen bedeutenden Meilenstein, wenn Mitglieder aus einer Altersstufe in die nächste übergehen und damit auch mehr Verantwortung übernehmen. In Sendenhorst haben wir dieses Jahr bei uns auf dem Gelände eine Seilbahn, die über einen alten Tümpel führte für den Übergang aufgebaut. Die Seilbahn war so aufgebaut, dass die Kinder von ihrer alten Gruppe in die neue Gruppe gezogen werden und auf der anderen Seite des Tümpels ihr neues Halstuch entgegennahmen. Nach dem Motto: „Einer für alle und alle für einen!“ Ohne deren gegenseitigen Unterstützung hätten sie es allein nicht schaffen können.
Jetzt im Nachhinein kann die Leiterrunde stolz auf diesen gelungenen Stufenübergang sein. Den Teilnehmer*innen hat das Gleichgewicht zwischen Wissen und Aktivität mal wieder gut gefallen, wie wir aus dem Feedback in unserer Gruppenstunde entnehmen konnten. Mit diesem Feedback sind wir uns sicher, dass die nächsten auch ein Erfolg werden.