Wenn du Grill- und Feueranzünder selbst machst, sparst du dir einerseits Geld – andererseits sind sie eine gute Alternative zu chemischen Anzündern. Bei der Verbrennung von chemischen Grillanzündern werden oft gesundheitsschädliche, potenziell krebserregende Stoffe freigesetzt. Synthetische Grillanzünder sind zudem nicht gerade umweltfreundlich: Sie bestehen meist aus Kerosin, Petroleum oder N-Paraffin – alles Erdölprodukte. Noch dazu sparst du wertvolle Ressourcen und vermeidest beispielsweise Plastikmüll, der bei gekauften Anzündern anfällt. Außerdem bergen diese selbstgemachten Grillanzünder weniger Unfallrisiken als zum Beispiel Spiritus oder Benzin, welche oft zum Grillanzünden verwendet werden.
Anzünder selber machen: Das brauchst du
Wenn du diese Grillanzünder selber machen willst, brauchst du Wachs – am besten verwendest du alte Wachsreste von Kerzen. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du verwendest die wertvollen Wachsreste weiter und sie landen nicht im Müll. Sägespäne fallen in örtlichen Schreinereien, Tischlereien, beim Upcycling von Möbeln, beim Holzhacken oder Schnitzen an. Im Winter oder Frühjahr während der Holzernte findest du sie auch in vielen Wäldern. Wer Haustiere hat, kann das Einstreu aus Holz verwenden.
So stellst du deine eigenen Anzünder aus Kerzenresten her: