Gemeinsam mutig – für unsere Stämme und den Diözesantag 2027

Die Vorstandskolumne dieser Ausgabe richtet den Blick auf "Wünsch dir was" 2027.

Wir sind Nina, Michel und Henning – euer neuer und alter Diözesanvorstand im Diözesanverband Münster. Drei Menschen mit unterschiedlichen Wegen, Erfahrungen und Blickwinkeln, aber mit einer gemeinsamen Motivation: Wir glauben an die Gemeinschaft. Und wir freuen uns mega auf unsere Zeit gemeinsam im Vorstand – auf Begegnungen, Diskussionen, Entscheidungen und darauf, gemeinsam mit euch wirklich etwas zu bewegen.

Unsere Stämme: Das Herz des Diözesanverbands

Unser Diözesanverband lebt von unseren Stämmen. Sie sind das Fundament unserer Arbeit und der Ort, an dem Pfadfinden konkret wird. In den Stämmen erleben Kinder Gemeinschaft, entdecken Kultur, lernen Werte kennen und wachsen über sich hinaus. In Gruppenstunden, im Sommerlager, bei Aktionen am Wochenende oder einfach im ganz normalen Miteinander. Stämme sind Orte, an denen junge Menschen sich ausprobieren dürfen – und dabei ernst genommen werden.

Wo unsere Stärke sichtbar wird

Diese Stärke unserer Stämme begegnet uns immer wieder ganz konkret.
Wenn tausende Kinder und Jugendliche beim Friedenslicht den Dom füllen.
Wenn unsere Bezirke Jubiläen feiern und sichtbar wird, wie viel Engagement vor Ort steckt.
Wenn wir über den Diözesantag 2027 – „Wünsch dir was“ sprechen und merken, wie viele Ideen, Wünsche und Visionen es in unserem Verband gibt.
Und ganz selbstverständlich dort, wo Stämme Kirche vor Ort lebendig gestalten. Oft leise, aber wirkungsvoll.

Ohne Leitende geht nichts

All das wäre nicht möglich ohne die vielen Leitenden. Sie investieren Zeit, Energie und Herzblut, ermöglichen abenteuerliche Ferienfreizeiten, begleiten Kinder und Jugendliche über Jahre hinweg und übernehmen Verantwortung. Häufig neben Schule, Studium, Beruf oder Familie. Dass Stämme bestehen und sogar wachsen können, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis von Engagement, Motivation und einem tiefen Glauben daran, dass Jugendarbeit einen Unterschied macht.

Herausforderungen ernst nehmen

Gleichzeitig erleben wir, dass Stammsein heute mit Herausforderungen verbunden ist. Räume fallen weg oder werden schwerer zugänglich. Anforderungen steigen, etwa durch  Auflagen und Verwaltungsarbeit. Kirchliche Strukturen verändern sich und bieten nicht mehr überall die gewohnte Stabilität. Und Verantwortung, die früher selbstverständlich von vielen getragen wurde, lastet heute oft auf wenigen Schultern.

Starke Stämme – wichtiger denn je

Als Vorstand gehen wir diesen Entwicklungen nicht aus dem Weg. Uns ist wichtig, die Realität der Stämme ernst zu nehmen, ohne sie schlecht zu reden. Denn wir sind überzeugt: Gerade jetzt brauchen Kinder und Jugendliche starke Orte, an denen sie Gemeinschaft erleben, Mitbestimmung lernen und ihre Stimme erheben können.

Unsere Haltung als Vorstand

Dafür stehen wir als Vorstand klar ein:
Wir kämpfen für Kinder und Jugendliche – für ihre Rechte, für ihre Meinungen und für eine bessere Welt. Wir wollen, dass ihre Perspektiven zählen. Dass sie beteiligt werden. Dass sie erfahren: Ich kann etwas verändern und gegen Ungerechtigkeiten aufstehen.

Diözesantag 2027: „Wünsch dir was“

Genau das soll auch der Diözesantag 2027 – „Wünsch dir was“ werden. Ein Ort, an dem Mitbestimmung nicht nur ein Schlagwort ist, sondern gelebte Praxis. An dem Ideen gehört, Wünsche ernst genommen und Visionen geteilt werden. Ein Diözesantag, der zeigt, was möglich ist, wenn viele mitdenken, mitreden und mitgestalten.

Mut machen und unterstützen

Dafür brauchen wir Menschen mit Mut. Menschen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und nicht darauf warten, dass andere es tun. Unsere Stämme leben von genau diesem Mut – und wir wollen als Vorstand alles daransetzen, ihn zu stärken, sichtbar zu machen und zu unterstützen.

Du willst uns als Vorstand kontaktieren? Dann schreib uns hier: vorstand@dpsg-muenster.de

Du willst den Diözesantag mitgestalten? Hier findest du alle Infos!

Über den*die Autor*in

Diözesanvorstand

Unser Diözesanvorstand besteht derzeit aus unserem Diözesankuraten Michel Dornbusch und den Diözesanvorsitzenden Nina-Maria Pauls und Henning Pauly.