Unser Diözesanverband macht sich auf den Weg – wir wollen klimafreundlicher werden.
Wir leben in einer Welt, in welcher junge Menschen, die Klimakrise als größte Gefahr verstehen. Wir wollen unserer Verantwortung für ein “Morgen” gerecht werden und die Welt ein bisschen besser hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben – richtiger wäre: zu mindestens nicht kaputter. Als Pfadfinder*in lebe ich einfach und umweltbewusst. Dieses Pfadfinder*innengesetz stellt einen Grundpfeiler in unserem pfadfinderischen Leben und Handeln dar. Mit Blick auf die weiter zunehmende Klimakrise ist für uns als Diözesanleitung die Klimaneutralität für unseren Verband mit eine der größten aktuellen Herausforderungen.
Klimaneutral zu werden klingt zunächst nach einer Mammutaufgabe. Es gibt viele Aspekte die Berücksichtigt, überdacht und umgestaltet werden müssen. Zum Beispiel das gemeinsame Reisen. Wie können internationale Begegnungen mit Pfadfinder*innen in Zukunft gestaltet werden? Was macht ein nachhaltiges Veranstaltungsmanagement aus? Wie kann unser Büro klimaneutral arbeiten?
Viele Fragen sind noch offen, aber in einem ersten Schritt beschloss die Diözesanleitung nun eine klimafreundliche Ernährung im Rahmen von Diözesanveranstaltungen umzusetzen. Damit verpflichten wir uns im Sinne der nachhaltigen Ernährungsweise dazu, eine regionale und saisonale Ernährung, sowie eine vegetarische Ernährung vorzuziehen und auf die Vermeidung von Verpackungsmüll zu achten.
Für zukünftige Diözesanveranstaltungen ist somit darauf zu achten, dass die Verpflegung möglichst klimafreundlich aufgestellt ist. Hier gilt es nun für uns kreativ zu werden und bisherige Konzepte neu zu denken. Wir sind der Überzeugung, dass eine konsumkritische Haltung und ein nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln wichtige Stellschrauben darstellen. Eine Entscheidung zur nachhaltigen Ernährungsweise ist ein einfach umsetzbarer Schritt, welcher insbesondere schnellwirksam ist. Dies ist der erste Schritt auf einem verbandlichen Weg, welchen wir gerade erst beginnen. Wir freuen uns darauf, wie wir diesen Beschluss umsetzen und welche weiteren Ideen und Möglichkeiten in den nächsten Jahren noch entwickelt werden, um uns klimaneutral aufzustellen. Die Zukunft ist im Wandel und wir wandeln uns mit. Wir hoffen, so unseren Beitrag leisten zu können und dem Pfadfinder*innengesetzen treu zu bleiben. Der Klimawandel begleitet uns alle und auch in Zukunft werden wir weiter darüber diskutieren müssen, uns Raum nehmen, um neue Möglichkeiten zu erörtern und den Mut aufbringen, Dinge umzuwandeln.
Wo steht ihr in eurem Stamm oder Bezirk? Wie wollt ihr diesen Weg starten und mitgehen?