Zwei junge Menschen zeigen ihre Handflächen, die mit roter Farbe bemalt sind.

Mitgestalten. Mitbestimmen. Mitrovern.

Das Roverboard kommt – und bringt frischen Wind in die Bundesebene!

Was auf der Bundesversammlung 2025 beschlossen wurde, ist ein echter Meilenstein für uns Rover*innen: Das Roverboard ist nun offiziell! Ein neues Gremium, eine neue Chance – und jede Menge Potenzial, um die DPSG ein kleines Stück roverroter zu machen.

Bundesebene? Nur mit uns!

Mit der Einrichtung des Roverboards wird eure Perspektive strukturell verankert – als echter Teil der Bundesstufenarbeit. Dazu gab es eine Satzungs­änderung auf der Bundesversammlung: Ab jetzt haben die Mitglieder des Roverboards ein beraten­des Stimmrecht auf der Bundesstufenkonferenz und werden vom Bundesvorstand auf Vorschlag der Bundesstufenleitung berufen. Das Roverboard berät die Bundesstufenleitung und den Bundesarbeits­kreis, bringt Ideen ein, plant eigene Aktionen – und vertritt die Perspektive der Altersstufe. Mitreden? Nicht nur. Mitgestalten!

„Mit der Einrichtung eines Roverboards schaf­fen wir eine strukturierte Möglichkeit, die aktive Mitbestimmung und Teilhabe von Rover*innen auf Bundesebene nachhaltig zu stärken.“ – Auszug aus dem Antragstext

Warum das Ganze?

Ganz ehrlich: weil es Zeit wurde. In Umfragen, bei Aktionen, auf BuKos – immer wieder kam von Rover*innen das klare Signal: Wir wollen mehr als zuzuhören. Wir wollen gestalten. Der Antrag zur Einrichtung des Roverboards hat das in Worte gefasst: „Jugendliche sollen nicht nur gehört wer­den, sondern selbst Verantwortung übernehmen und ihre Themen eigenständig gestalten und umset­zen können.“ – Auszug aus dem Antragstext

Und wie läuft das ab?

Das Roverboard ist eine offene Runde für alle, die Lust haben, etwas zu bewegen. Die erste Bewer­bungsphase ist schon durch. Wenn ihr im nächsten Jahr Teil davon sein wollt – hier ist, was ihr mitbrin­gen solltet:

• Aktives Mitglied in einer Roverrunde und bereit, euch für zwei Jahre zu engagieren

• Lust, eure Perspektive auf Bundesebene einzubringen

• Bereitschaft zur Teilnahme an Online-Treffen und BuKos

• Interesse an bundesweiten Themen

• Offenheit für Austausch & Diskussion mit Rover*innen aus ganz Deutschland

Und auf Diözesanebene?

Auch da tut sich was: Die Satzung wurde so ange­passt, dass nun auch offiziell ein Roverboard auf Diözesanebene eingerichtet werden kann. Wenn es ein Board gibt, werden dessen Mitglieder mit beratender Stimme bei der Diözesankonferenz der Roverstufe dabei sein.

„Die hohe Wirksamkeit ergibt sich durch die akti­ve Einbindung engagierter Rover*innen, die eigene Themen und Projekte anstoßen und realisieren.“ – Auszug aus dem Antragstext

Was bringt euch das?

Ganz ehrlich? Viel:

Mitreden: Ihr seid dabei, wenn es um Entscheidun­gen für die Altersstufe geht.

Mitgestalten: z. B. beim Bundesunternehmen 2027

Mitvernetzen: Ihr lernt coole Rover*innen aus allen Ecken der Republik kennen.

Mitwachsen: Ihr bekommt Einblicke und könnt was bewegen.

Mitreisen: Fahrtkosten & Beiträge? Übernimmt die DPSG.

Und jetzt?

Schaut, was in eurer Diö­zese läuft – oder bewerbt euch zur nächsten Runde auf Bundesebene. Denn auch wenn erst einmal nur wenige mitmachen: Die Wir­kung ist riesig – für euch als Rover*in, aber auch für uns als Roverstufe. Das Roverboard ist ein Versprechen. Für echte Mitbestimmung, gelebte Teil­habe und eine Zukunft, die wir selbst gestalten.

Fragen?

Schreibt an rover@dpsg.de oder @roverstufe

Mehr Infos: rover.de/mitbestimmung

Dieser Artikel ist in der Zeltgeflüster 02-2025 erschienen und konnte mit freundlicher Genehmigung des DPSG-Bundesverbands hier erneut veröffentlicht werden – vielen Dank!

Titelbild: Andreas Krüskemper

Über den*die Autor*in

Jonathan Friedrich

Jonathan ist Mitglied des Bundesarbeitskreis der Roverstufe