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Die Pädagogik der DPSG

Pädagogisches Ziel der DPSG ist die Erziehung von jungen Menschen zu Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Pfadfinderinnen und Pfadfinder entdecken ihre Umwelt durch bewusstes Handeln. Ihr Verständnis der Welt beruht auf den Grundsätzen des christlichen Glaubens. Das politische und soziale Engagement der Pfadfinder zeigt sich in vielen Bereichen, zum Beispiel in den Bereichen Ökologie und Frieden.

Gemeinsam unterwegs

In der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg sind Jungen und Mädchen, Männer und Frauen gemeinsam unterwegs. Sie wagen Abenteuer und lernen, für sich und andere in der Gruppe Verantwortung zu übernehmen und dabei eine lebendige Beziehung zu Gott zu entwickeln. Das pädagogische Prinzip der Pfadfinder ist erstaunlich schlicht: Kinder und Jugendliche erziehen sich mit Unterstützung der erwachsenen Leiterinnen und Leiter selbst.

Erziehungsverband

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg unterstützt als Erziehungsverband Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Drei Prinzipien in der Pädagogik stehen im Vordergrund, entwickelt hat sie der Gründer der Pfadfinderbewegung, Lord Robert Baden-Powell.

»Paddle your own canoe« meint, dass Kinder und Jugendliche zunehmend eigenständig entscheiden und handeln können. Sie können sich - bildlich gesprochen - immer besser auf dem Fluss des Lebens zurechtfinden und ihren Weg bestimmen.

»Learning by doing« heißt, aus Erlebnissen und Erfahrungen zu lernen. Kinder und Jugendliche gewinnen Fähigkeiten und Fertigkeiten, wenn sie als Pfadfinder handeln. Sie entdecken die Welt, probieren aus und handeln. Es entsteht ein Prozess, in dem Pfadfinder die Welt mit offenen Augen sehen.

»Look at the boy / girl« bedeutet, dass sich die Arbeit der DPSG an den Bedürfnissen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen orientiert. Ihre Entwicklung und ihre Interessen stehen im Mittelpunkt der pfadfinderischen Erziehung.

Die Grundlinien der Lebensauffassung geben den Pfadfinderinnen und Pfadfindern Orientierung bei ihrem Engagement. Um den pädagogischen Anspruch zu erreichen, arbeitet die DPSG in vier Altersstufen: Kinder von 7 bis 10 Jahren heißen Wölflinge, von 10 bis 13 Jahren Jungpfadfinder. Jugendliche werden mit 13 Jahren Pfadfinder und mit 16 Jahren Rover. Der Weg über die vier Altersstufen bietet jedem Mitglied die Chance, sich in und mit der Gruppe zu entwickeln. Im Wechselspiel der Dynamik einer Gruppe, ihren Plänen, Erlebnissen und deren Reflexion entfaltet sich die Persönlichkeit jedes Einzelnen mehr und mehr.

Die Altersstufen

Die Gruppen sind nach Alter aufgeteilt. Innerhalb der großen Gruppe einer Altersstufe bilden sich zudem Kleingruppen, damit das Lernfeld übersichtlich bleibt.

Die Wölflinge im Alter von 7-10 Jahren entdecken vor allem ihr alltägliches Umfeld und versuchen, es nach ihren Wünschen zu gestalten. Ihr Motto lautet: Wölflinge wollen’s wissen!“.

Die 11-13jährigen Jungpfadfinder suchen und erleben Abenteuer. In ihrem Alter entdecken sie sich selbst und nehmen sich stärker als Jungen und Mädchen wahr.

„Wagt es“ ist das Leitbild der 14-16jährigen Pfadfinder. Aus dem Alltag ausbrechen und sich selbst gesteckte Ziele erreichen, dies ist die spannende Lebensweise dieser Stufe.

Im Alter von 17-21 trifft man Entscheidungen für die Zukunft. Somit packen die Rover diese an und entdecken die Welt mit ihren Menschen und Kulturen.

Volljährige Mitglieder können sich als Leiterinnen und Leiter engagieren, indem sie in Teams ehrenamtlich die Altersstufen begleiten und leiten.

Weiterführende Informationen:

www.dpsg.de